Stilvolle Verpackungen
selbst gemacht

Cosmetic bottle containers with green herbal leaves, Blank label | © ARTFULLY-79, Adobe Stock

Unsere kostbaren, selbst hergestellten Kosmetikprodukte verdienen eine schöne Verpackung – erst recht, wenn wir sie an liebe Menschen verschenken möchten.

Ich habe für meine Produkte in den letzten Jahren einige Verpackungen entworfen, die zum Teil speziell auf meine selbst hergestellten Produkte bzw. die jeweiligen Kosmetikflaschen, Tiegel etc. abgestimmt sind. Diese digitalen Verpackungsvorlagen und Schmuckpapiere (sogenannte »Digipaper«) werden Ihnen im Warenkorb – in der Auswahl beeinflusst durch die von Ihnen gekauften Produkte sowie den Warenkorbwert – als kostenfreie »Goodies« angeboten. Eine kleine Auswahl gab es bereits vorher, aber nun habe ich endlich alle meine verfügbaren Vorlagen eingebunden.

Für die digitalen Schmuckpapiere benötigen Sie optimal einen Farbdrucker, für die Plottervorlagen je nach Komplexität nur Schere oder Cuttermesser, optimal einen Hobbyplotter wie die Silhouette Cameo – und natürlich schöne Papiere bzw. Karton. Manche Verpackungen werden geklebt, andere nur ineinander gesteckt oder mit einer Banderole verschlossen. Die digitalen Papiere liegen als PDF, die Verpackungsvorlagen in 3 Dateiformaten vor: Als PDF, als Vektordatei und als Silhouette-Cameo-Datei. So sollten sie von den meisten Kunden genutzt werden können.

TIPP: Die »Frühlingsvögel«, die »Pflegestifthalterung«, den kleinen Faltkarton »Mini« und die Schachtel »Tea Time« können Sie einfach auswählen und kostenlos in den Warenkorb legen – völlig unabhängig von Ihrem Einkauf.

Hier finden Sie eine kleine Übersicht meiner Vorlagen:

Know How: Dateiformate digitaler Verpackungsvorlagen

Die Vorlagen von Produktverpackungen liegen in der Regel als sogenannte Vektordateien vor. Vektordateien ermöglichen Ihnen, die Vorlagen nach Wunsch ohne Qualitätsverlust größer oder kleiner zu skalieren. Auch können Sie in Vektordateien einzelne Details ändern: Wenn Sie z. B. ein Sichtfenster nicht ausschneiden wollen, lässt es sich ausblenden oder löschen. Ein klassisches Vektorformat ist SVG. Kostenlose Programme wie Inkscape oder Libre Office ermöglichen Ihnen, dieses Dateiformat zu öffnen und zu bearbeiten. Auch wenn Sie die Vorlagen nicht skalieren oder anpassen möchten, ist das Vektorformat das mit der größten Flexibilität, da es in anderen Dateiformaten (auch als PDF) gespeichert werden kann.

Optimal ist zusätzlich eine Datei im STUDIO-Format (.studio) für die bekannten Hobbyplotter Cameo der Firma Silhouette. Mit diesem Format haben Sie eine Vorlage, das durch die Nutzung eines Plotters beste Ergebnisse ermöglicht. Wenn Sie aktuell noch keinen Plotter besitzen, erhalten Sie ein Format, das Ihnen zukünftig alle Optionen offen hält: Die, sich irgendwann einen Hobbyplotter zu kaufen (und diese Entscheidung könnte schneller fallen als Sie glauben).

Neben diesen Vektorformaten sind Dateiformate wie PDF, TIFF oder JPEG üblich. Sie liegen im Pixelformat vor und sind vor allem für Kunden geeignet, die rein manuell arbeiten. Nachteilig ist, dass sie nicht ohne Qualitätsverlust skaliert werden können und keine direkte Weiterbearbeitung erlauben. Sollten Sie irgendwann einmal in einen Hobbyplotter investieren, müssen Sie die Vorlage erst einmal nachzeichnen. Pixelformate bieten die geringste Flexibilität.

Die gute Form

Eine gute Vorlage ist exakt gearbeitet und so konzipiert, dass die Gesamtverpackung stabil ist. Dies zeigt sich z. B. durch Einplanung möglichst weniger Klebeverbindungen und deren optimalen Platzierung. Böden mit Verriegelungslasche oder geklebte Böden sind weniger stabil als Steckböden (auch Faltböden genannt). Auch wenn letztere sehr aufwändig in der Umsetzung sind, sind sie qualitativ hochwertiger und werden von guten Produktentwicklern bevorzugt. Wenn Sie Produktverpackungen für Flaschen oder Glastiegel kaufen, empfehle ich Ihnen Kartons mit belastbaren Steckböden, die zusätzlich verklebt werden – sie halten!

Viele Formen überraschen mit liebevollen optischen Details. Das kann der Verschluss sein, eine Öffnung, die den Blick ins Innere (und auf das kosmetische Produkt) offenbart oder die gesamte Konzeption, die sich vom Üblichen abhebt. Dabei sollte sich die Form insgesamt optisch zurückhalten: Ihre Funktion ist der Schutz des Inhalts und – vor allem bei Geschenkkartons, wie wir sie herstellen – neugierig auf den Inhalt zu machen und seine Hochwertigkeit zu betonen.

Stabiler werden Produktkartons z. B., wenn Falzlinien in vektorbasierten Vorlagen nicht perforiert sind. Allerdings ist es, wenn eine optische Markierung nicht vorhanden ist, deutlich schwieriger, sie exakt mit dem Falzbein nachzuziehen. Hier helfen kleine, kaum sichtbare Markierungen, die den Karton nicht verletzen und Ihnen Anhaltspunkte geben, wo eine Falz gezogen werden muss. In meinen Vorlagen sind es winzige Schnitte, kaum sichtbar, die aufzeigen,wo eine Falzlinie gezogen wird. Kurz: Achten Sie auf kleine Hilfen in der Vorlage, damit Sie diese gut nacharbeiten können.

Ich wünsche Ihnen gelingende Verpackungen für Ihre selbst hergestellten Naturkosmetikprodukte und den Beschenkten Ihrer Kostbarkeiten viel Freude an ihnen!

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