Mineral Foundation

Mineralfoundation von OlionaturaPuderdose, 20 ml, mit Drehsieb und meinem Kabuki

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen den Bereich der dekorativen DIY-Kosmetik ans Herz legen und Sie für das Spiel mit wundervollen Farben und seidigen Texturen begeistern.

Neben meiner Pflegekosmetik entwickle ich seit einigen Jahren auch meine dekorativen Kosmetikprodukte selbst: Lippenstifte, Mineral Foundation und weitere mineralischen Produkte wie Blush, Gesichtspuder und Lidschatten gehören zum festen Repertoire. Das überzeugendste Ergebnis ist bis heute Mineral Foundation: Nie hatte ich eine besser deckende und gleichzeitig optisch unsichtbare Foundation wie meine selbst entwickelten Varianten.

Kennen Sie Mineral Foundation? Der Trend selbst stammt aus den USA und basiert auf der Verwendung der reinen Pigmente, um ein gleichmäßiges und natürliches Hautbild zu erzielen. Die Vorteile sind gut nachvollziehbar: Mineralische Pigmente sind mikrobiell nicht anfällig, müssen daher nicht konserviert werden, und die Trennung der Farbpigmente von einer Emulsionsgrundlage – wie in einer Fluid Foundation oder BB-Cream – minimiert den Hautkontakt mit Fetten und Emulgatoren. Wer einmal eine Mineral Foundation im passenden Hautton mit einem qualitativ hervorragenden Pinsel aufgetragen hat, möchte nie mehr etwas anderes verwenden. Mineral Foundation ist ein 24-Stunden-Make-Up: Die wasserabweisenden Pigmente halten sehr lange, liegen leicht auf der Haut auf und können in ihrer Deckkraft fein kontrolliert werden.

Was ist drin?

Der Trend »Mineral Make Up« konnte sich in Europa erst spät durchsetzen. Mittlerweile gibt es viele Anbieter von Mineral-Kosmetik auf dem Markt. Im Wesentlichen basieren ihre Produkte auf wenigen Grundkomponenten. Basis einer Mineral Foundation ist Titandioxid als Weißpigment zur Kontrolle der Helligkeit und Eisenoxide zur Variation des Farbttons. Eisenoxid Ocker, Rot und Schwarz decken in unterschiedlichen Mischungen alle erdenklichen Hauttöne ab. Mit Ultramarinen (deren Farbpalette von Blau über Rosa bis Violett reicht) und Chromoxid Grün können zu warme Untertöne korrigiert werden.

Weitere sogenannte »Filler« dienen zur Optimierung einer Mineral Foundation: Unbeschichtetes Mica und Sericite (ein spezielles, besonders feines Mica), aber auch Zinkoxid, Silica Microsphere, Kaolin, Boron Nitride und mit Lauroyl Lysine oder Carnaubawachs beschichtete Mica und Sericite verbessern auf Wunsch die Haftung und das Auftragsverhalten, mindern Glanz oder fügen im Gegenteil einen gezielt geplanten »Glow« hinzu.

Haben Sie sich möglicherweise einmal die Frage gestellt, warum Sie, obwohl die Rohstoffe günstig, ergiebig und leicht zu verarbeiten sind, für nicht einmal 10 g Mineral Foundation über 30 Euro zahlen sollen? Ich habe mir diese Frage gestellt – und sie mir beantwortet: Ich mache meine Mineral Foundation selbst!

Mineral Foundation selber machen: Das ist einfacher als gedacht.  Die Herstellung lässt sich gut zuhause durchzuführen – eine Kaffeemühle (die man selbstverständlich nur für Pigmente reserviert) ist perfekt!

Selbstgemacht ist gleichwertig?

Möglicherweise haben Sie bereits erste Versuche gestartet und waren enttäuscht: Die Mineral Foundation wirkte kalkig (oder, im Gegenteil, speckig) und unnatürlich, und sie sind wieder zur gekauften (oder zu anderen Make-Up-Produkten) zurückgekehrt. Ein absolut natürliches, »unsichtbares« Ergebnis – also ein ebenmäßiges Hautbild, das wie ungeschminkt wirkt – wird im Wesentlichen durch 2 Faktoren geprägt:

Faktor 1: Die Pigmente

Tatsächlich gibt es große Unterschiede zwischen Titandioxid und Titandioxid, Eisenoxid und Eisenoxid. Pigmente bedienen einen großen Markt, und nur ein kleiner Teil aller Pigmente wird für kosmetische Zwecke hergestellt. Ein Pigment kosmetischer Qualität muss im Labor auf Rückstände geprüft werden, denn leider sind gerade natürliche Erden und Oxide u. U. mit unerwünschten Rückständen an Schwermetallen u. a. belastet. Daher wird ein großer Teil aller Pigmente heute synthetisch in einer überzeugenden Reinheit hergestellt (und dies schützt Naturflächen, denn Steinbrüche sind keine Areale mehr, die Pflanzen- und Tierarten ein Zuhause bieten können). Kosmetische Pigmente weisen in der Regel zudem eine sehr kleine Partikelgröße auf, die Voraussetzung für eine natürliche Optik ist.

Kommerzielle Anbieter von Mineral -Make-Up unterstehen der Kosmetikverordnung, und Sie können sicher sein, dass diese geprüfte und hochwertige kosmetische Pigmente verwenden. Was wir als Endverbraucher in den Shops kaufen – und hier spreche ich in meiner Rolle als langjährige Kundin – ist größtenteils miserabel ausgezeichnet. Viele Anbieter kennzeichen ihre Pigmente nicht einmal als kosmetische Qualität; man findet keine Informationen über die Partikelgröße, manchmal fehlen sogar die korrekten INCI – und da kann es eben passieren, dass Sie tatsächlich Pigmente kaufen, die – in Mineral Foundation verarbeitet – ein kalkiges oder speckiges, unnatürliches Hautbild erzeugen: Sie sind für diesen Zweck nicht optimal.

Mit den Pure Minerals von Olionatura® erreichen Sie auch bei hoher Einsatzkonzentration im Endprodukt ein natürliches, ebenmäßiges Ergebnis – bei ausgeprägter Deckkraft. Das Geheimnis: Pigmente in vergleichbarer, feinster Partikelgröße und ein Herstellungsverfahren, das eine optimale, homogene Durchmischung garantiert. Ich habe eine Kundin, die meine Pure Minerals pur (!) als Mineral Foundation nutzt, weil sie für ihr durch eine frühere Akne bedingtes, unruhiges Hautbild eine hohe Deckkraft wünscht –  sie ist begeistert! Ich selbst mische sie mit bis zu 20 % Fillern und erhalte eine unsichtbare Foundation mit absolut natürlichem Finish. Sie haben – dank qualitativ hervorragender Pigmente – die Wahl: Hohe Deckkraft oder leichte Tönung, alles ist möglich.

Faktor 2: Der Pinsel

Neben qualitativ hochwertigen Pigmenten in feiner Partikelgröße benötigen Sie für ein optisch überzeugendes Ergebnis einen speziellen Pinsel zum Auftrag Ihrer Mineral Foundation. Der klassische Pinsel für diesen Einsatz ist ein Kabuki. Gute Kabukis sind sehr dicht gebunden, und dadurch nehmen die Pinselhaare die Pigmente in sich auf und geben sie sehr kontrolliert in feinen Dosierungen wieder ab. Bei weich gebundenen Pinseln ist die Pigmentabgabe zu stark, und schon wirkt das Ergebnis kreidig und unnatürlich.
Daneben müssen die Haare extrem weich sind, da wir nicht nur kurz über die Haut pudern, sondern die Pigmente für ein absolut unsichtbares Ergebnis kreisend und klopfend in die Haut einarbeiten. Daher rührt auch der meistens kurze Stiel des Kabuki: Mit diesem lässt sich die Mineral Foundation gezielter auftragen.

Kabuki von Olionatura®

Mein Kabuki für ein natürliches Mineral-Make-Up: Elegant, hochwertig und sanft zur Haut.

Mit einer Handvoll hochwertiger kosmetischer Basispigmente und farbigen Mica können Sie alles umsetzen: Mineral Foundation, Gesichtspuder, den Lidschatten in genau der Farbe, die Sie schon immer haben wollten, zarte Blushs, Concealer, Bronzer – und pflegende Lippenstifte! Die Kosten? Ein Bruchteil dessen, was Sie bisher für kommerzielle Produkte ausgegeben haben. Die Qualität? Besser als ein Großteil der Kaufprodukte. Denn Sie bestimmen, was Sie hinzufügen, was sie weglassen, wie deckend oder transparent, schimmernd oder matt Ihre Produkte werden.

Olionatura®-Pigmente

Für meine Seminare »Dekorative Kosmetik« habe ich Pigmente eingekauft, die meinen Qualitätsansprüchen entsprechen und meiner Vorstellung einer dekorativen Naturkosmetik. Sie sind ausschließlich für den kosmetischen Einsatz hergestellt, in Laboren geprüft, vegan. Selbstverständlich für mich ist, sie in stabilen, formschönen Dosen abzupacken, die für Lebensmittel geeignet sind und aus denen man sie gut entnehmen kann. Die wasserfesten Etiketten sind abwaschbar sind und lassen sich sehr leicht abziehen. Jede Dose wird einzeln versiegelt, zum Schutz des Inhalts und als Garantie dafür, dass Sie ein originales, hygienisches Produkt erhalten.

Pigmente von Olionatura werden versiegelt geliefert.

Olionatura-Pigmente werden grundsätzlich hygienisch versiegelt und in formschönen, stabilen Dosen geliefert, aus denen sich die Produkte gut entnehmen lassen.

Kosmetikpigmente gehörten für mich früher zu den Rohstoffen, die ich ungerne einkaufte: In kleine Plastiktütchen gefüllt, aus denen sich die Farben nur mit Mühe entnehmen ließen, die unweigerlichen Pigmentspuren auf den Tütchen, wenn man sie verschließen wollte, die spärlichen (oder fehlenden) Auszeichnungen in den Shops, die die Indentifizierung der Farben zu einem Ratespiel machten … Ich weiß, dass die Abfüllung in Dosen den Preis jedes Pigments deutlich erhöht, aber aus meiner Sicht ist dies im Hinblick auf Nachhaltigkeit der richtige Schritt. PET-Dosen lassen sich sehr gut reinigen (bitte nicht in der Spülmaschine, sondern handspülen), überstehen auch einen Sturz auf Fliesenboden (selbst – unfreiwillig – getestet!) und sind bei guter Pflege über Jahre wiederverwendbar. Glauben Sie mir, Sie möchten den Moment eines auf den Fliesenboden stürzenden, mit Pigmenten gefüllten GLASES nicht erleben. Ich liebe und  bevorzuge Glas – bei Pigmenten sind die PET-Dosen die pragmatische (und sichere) Alternative.

Wünsche und Anregungen?

Ich bemühe mich in diesem für mich neuen Prozess, alles aus meiner langjährigen Sicht als Kundin so umzusetzen, wie ich es mir immer gewünscht hätte – aber sicher gibt es weitere Ideen, und genau die interessieren mich! Haben Sie Wünsche an und Anregungen für mich, die das Sortiment und die Produktbeschreibungen betrifft? Schreiben Sie mir!

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