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Satin Compact Foundation, ein Cream-to-Powder-Produkt

Cream-to-Powder-Produkte

Zusammensetzung einer Cream-to-Powder-Foundation

Diese folgende Rahmenrezeptur ermöglicht Ihnen nicht nur die Planung einer Foundation, sondern eignet sich ebenso für die Konzeption von Concealern, Correktoren, Blush oder Highlighter. Betrachten Sie sie als Inspiration und Ausgangspunkt eigener Entwicklungen. Wenn Sie Ihre eigene Formulierung veröffentlichen, freue ich mich auf einen Hinweis und eine Verlinkung zu diesem Artikel – Danke für Ihren Beitrag zu Fair Play im Internet. Die konkrete Formulierung meiner Satin Compact Foundation habe ich auf Olionatura.de veröffentlicht.

Ölkomponenten

  • 45–50 % Öle
    (n-Alkane / Pflanzenöle im Verhältnis 2:1 bis 1:2)
  • 5 % hydriertes Rapsöl (alternativ Buttern)
  • ca. 1–4 % hochschmelzende Wachse
    (Carnauba- oder Candelillawachs)

Pigmente

  • 30–40 % Pigmentmischung im Hautton 
    (aus Titandioxid und Eisenoxiden)
  • bis 10 % Filler (Mica, Ronaflair® Extender W, Ronaflair® Flawless, Silica, kosmetische Stärke, Colorona® Oriental Beige, Colorona® Imperial Topaz)

Hilfsstoffe

Konservierung (z. B. 0,2 % Magnolienextrakt)

optional: Duft
(1 Tropfen ätherische Öle auf 10 g Produktmasse)

Zaubern Sie Ihre perfekte Foundation

22 comments

  1. Céline Fürst

    Muss ich die Produkte selber herstellen lernen oder kann ich sie auch irgendwo fertig kaufen?

    1. Heike Käser

      Liebe Céline, Du meinst die Cream-to-Powder-Produkte? Die gibt es im Handel, oder man stellt sie selbst her.

  2. Helga Chromy

    Danke Heike für die Fülle an Informationen zur Herstellung 🙂 und natürlich, dass Du dieses Rezept teilst.

    Liebe Grüße
    Helga

    1. Heike Käser

      Liebe Helga, wie schön, Dich zu lesen! Danke für Dein Feedback – ich freue mich über deine Erfahrungen mit dem Konzept! 🙂

  3. Anne Gosewehr

    Ein wunderbarer Beitrag, Heike, sowohl inhaltlich als auch optisch. Eine einzige Verführung zum Nachrühren, der man nur schwer widerstehen kann – und eine Einladung zu eigenen, weiteren Experimenten, z.B. Liquid Foundations oder Concealer 😉

    Liebe Grüße,
    Anne

    1. Heike Käser

      Guten Morgen, liebe Anne,

      Deine Formulierungen werden wunderbar werden, das weiß ich aus eigener Erfahrung. 🙂
      Danke für Dein Feedback,

      liebe Grüße
      Heike

  4. Barbara Lüscher

    Liebe Frau Käser,
    vielen Dank für die wunderbare Anregung, die mich als Neuling ungemein inspiriert, es auch mit der dekorativen Kosmetik zu versuchen.
    Eine Frage ergibt sich aber für mich. Sie schreiben:
    “Ihre Foundation wirkt auf die Haut aufgetragen zu hell? Oft reicht eine Spatelspitze an Colorona® Oriental Beige oder Colorona® Imperial Topaz, um einen Hauch natürliche Sonnenbräune zu zaubern. Tipp: Nehmen Sie vorher ein wenig der zu hellen Mischung ab und verwenden Sie sie als Concealer.”
    Wenn ich die Farbe nach dem ersten Ausprobieren verändern möchte, kann ich dann die gesamte Masse noch einmal aufschmelzen?
    Herzlichst grüßt
    Barbara Lüscher

    1. Liebe Frau Lüscher,

      ja, Sie können die Mischung erneut aufschmelzen. Zu beachten ist nur, dass das Cetiol® Ultimate extrem flüchtig ist. Man muss eventuell nach dem erneuten Aufschmelzen 1, 2 Tropfen dieses Öls ergänzen, um den Verlust »pi mal Daumen« zu kompensieren. 🙂

      Probieren Sie es aus; vor allem die dekorative Kosmetik ist im Prinzip so einfach in sehr guter Qualität zu realisieren und die Rohstoffe zudem lange haltbar, dass man in Ruhe experimentieren kann. Ich verwende bis auf Wimperntusche (das wäre ein neues Projekt) nur noch meine eigene Deko-Linie, und nie war ich zufriedener.

      Herzliche Grüße
      Heike Käser

      1. Olga Heinle

        Hallo Heike,

        werden Sie das Rezept für Ihre Wimperntusche hier auch irgendwann veröffentlichen? Ich habe auch experementiert, aber erfolglos. Die Tusche nach dem Auftagen kann man nicht anfassen, alles bleibt auf den Fingern. Danke im Voraus

        Olga

      2. Liebe Olga,

        veröffentlichen: Ja. Vermutlich aber nicht hier, sondern in einem Buch. 🙂

        Liebe Grüße

        Heike

  5. Britta ter Wint

    Ich habe die Cream-to Powder-Formulierung heute nachgerührt und bin total begeistert. Ein super Rezept, das den Kaufprodukten in nichts nachsteht. Ich persönlich nehme die Pigmentmischung Cashmere vom Olionatura-Shop die ideal zu meinem Hautton passt. Eine Foundation die matt ist und trotzdem nicht austrocknet. Wunderbar.

    1. Heike Käser

      Liebe Frau ter Wint,

      Danke für Ihren Erfahrungsbericht. 🙂 Ich freue mich sehr, dass Ihnen die Formulierung ebenso gut gefällt wie mir.

      Herzliche Grüße und ein schönes, sonniges Wochenende,

      Heike Käser

  6. Karin Rathgeber

    Liebe Frau Käser,

    ich habe es gestern nachgerührt, nachdem ich Ronaflair Extender und das schöne Döschchen bekommen habe.
    Ich habe es mit Squalan gemacht, mit Jojobaöl, mit Cupuacubutter und 0,5 % Phytosteryl Macadamiate.
    Ich nehme immer eine fertige Pigmentmischung hell, hier habe ich lediglich die Anteile (aufgrund meines hellen Hauttones) ausgetauscht. Also entsprechend mehr Ronaflair Extender genommen, der eine wunderbare, ganz leichte Satin-Tönung hat.

    Bislang hatte ich den Concealer aus dem Buch zum leichten Korrigieren verwendet, in ein Döschen abgefüllt, nun wird das mein Lieblingsprodukt.

    Danke schön für die tolle Rezeptur!

  7. Barbara Lüscher

    Liebe Frau Käser,
    nach den ermutigenden Kommentaren haben meine Freundin und ich diese Woche die Cream to Powder Foundation nachgerührt – mit Squalan und Jojobaöl. Dank Ihrer ganz wunderbaren Pigmente haben wir aus Sand, Balance Gold, Imperial Topaz und Oriental Beige überraschend passende Farbtöne herstellen können, obwohl wir sehr unterschiedliche Hauttöne aufweisen. Ein farblich so passendes Produkt mit schönem Glow habe ich noch nie kaufen können.
    Vielen Dank noch einmal für die Inspiration!
    Barbara Lüscher

    P.S.: Auch die Rezepte zur pflegenden Kosmetik, die ich bisher nachgerührt habe, haben alle für mich als Neueinsteiger allle geklappt.

  8. Christine

    Hallo Frau Käser, sehr interessante Beiträge und sehr ausführlich!
    Ich benutze sehr gerne shea Butter und zwar pur als Gesichtscreme. Könnte man in die sheabutter Eisenoxide und Titandioxid mischen und erhält dann eine dem Hautton angepasste bzw getönte etwas deckende Creme? Geht das?

    1. Liebe Christine,

      technisch kann man Pigmente in Sheabutter einarbeiten, sicher. Nur wird dies auf der Haut unerträglich sein – mineralische Pigmente haben »Körper«, sie lösen sich nicht, und diese spürbare Präsenz wird in guten Formulierungen durch die Konzeption der Produktmatrix (also das, was die Pigmente aufnimmt und in Schwebe hält) ausgeglichen. Reine Sheabutter ist ein niedrig spreitendes, stark rückfettendes, salbenartiges Produkt (eine Creme ist immer eine Zubereitung mit Wasser) und daher schlecht geeignet. Produkte mit Pigmenten sind in der Regel einfach zusammengesetzt (das heißt, im Vergleich zu guten Pflegeprodukten benötigt man noch weniger Ingredienzien), aber das Detail liegt in der exakten Komposition aus Stoffen.

      Es ist wie beim Kochen: Man kann sicher alles mischen, aber ob das Ergebnis schmeckt und bekömmlich ist, steht und fällt mit der Kompetenz des Kochs und seinem Wissen um Eigenschaften der Zutaten, ihren Wechselwirkungen und geeigneten Herstellungsverfahren.

      Liebe Grüße
      Heike

  9. Jasmin Korsten

    Liebe Frau Käser, herzlichen Dank für diesen informativen Artikel! Könnte man wohl statt der Pigmentmischung, mikr. Zinkoxid verwenden und hätte somit einen Sonnenschutz für den Alltag? Viele Grüße Jasmin Korsten

    1. Liebe Frau Korsten,

      eine gewissen Sonnenschutz gewinnt man auch durch das Titandioxid. Aber: Sonnenschutzgeeignete Pigmente sind gecoatet (beschichtet), da sie sonst selbst mit UV-Licht reagieren und zu freien Radikalen werden können. Ich würde mich zumindest nicht mit Produkten gezielt in die Sonne legen, die übliches kosmetisches TiO2 oder Zinkoxid enthalten.

      Ich selbst vertrage Zinkoxid nicht, es wirkt auf meine Haut bei längerer Anwendung austrocknend. Daher setze ich es nicht in meiner dekorativen Kosmetik ein, die ich täglich nutze.

      Liebe Grüße

      Heike

  10. Jasmin Korsten

    Liebe Frau Käser, vielen Dank für die schnelle Antwort, trotz Sommerpause! Ich verwende im Moment die Sonnenschutzformulierung aus der neuesten Auflage Ihres Buches. Dort setzen Sie mikr. Zinkoxid als UV-Schutz ein. Darf ich fragen, ob Sie Ihren Sonnenschutz auch selber nach diesem, oder einem ähnlichen Rezept herstellen, oder welches Produkt Sie ansonsten verwenden? Lieben Gruß Jasmin Korsten

    1. Liebe Frau Korsten,

      ich habe mit diesem Zinkoxid gearbeitet und kam gut damit klar. Offen gestanden verlasse ich mich im Urlaub nicht auf selbst hergestellten Sonnenschutz, da der wirkliche LSF nur in einem Labor geprüft werden könnte. Hier greife ich für die 1 oder 2 Wochen im Jahr, wenn es mal in den Süden und an den Strand geht, auf konventionelle Produkte zurück. 🙂 Zuhause reicht Schatten und Kleidung.

      Liebe Grüße
      Heike Käser

  11. Jasmin Korsten

    Vielen Dank, liebe Frau Käser für Ihre Antwort! Ich überlege dann, evtl. im Sommer 4% Zinkoxid in meine Tagespflege einzubauen und es ansonsten wie Sie zu halten. Weiterhin einen erholsamen Urlaub, mit liebem Gruß Jasmin Korsten

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