Über mich
Selbst gemachte Naturkosmetik ist eine Wohltat
für den Körper und für die Seele,
ist ein Weg zu einer Harmonie mit sich,
der Natur und seinen eigenen Fähigkeiten.
Schreiben über sich selbst ist ein schwieriges Unterfangen. Mich persönlich interessieren die Menschen hinter anderen Webseiten jedoch sehr, und ich freue mich, wenn mir einige Zeilen einen Blick auf den Menschen hinter einer Webpräsenz oder einem Buch erlauben und mir etwas über seine Motivationen und Interessen erzählen. Ihnen geht es, so scheint es, nicht anders – Sie lesen gerade meine Zeilen. :-)
Der Ursprung meines Interesses am Herstellen von Naturkosmetik ist die erste Frage, die mir in der Regel gestellt wird. Die Antwort ist einfach: Meine Kindheitserinnerungen in den 1960ern und 1970ern sind geprägt von Begegnungen mit Tieren und mit Pflanzen. Ich hatte das Glück, naturnah aufzuwachsen: Wir sind als Kinder noch auf Bäume geklettert, haben das Wasser im nahegelegenen Bach zu einem kleinen See gestaut, haben Stichlinge mit Netzen gefangen (und natürlich wieder freigelassen), mit kindlichem Entzücken Sauerampfer gekaut und Wasser aus einer Quelle im Wald getrunken – es schmeckte kühl und klar. Meine Nachmittage verbrachte ich im Wald und in den umliegenden Feldern, stets begleitet von meinem Hund. Das Sammeln und Bestimmen von Pflanzen faszinierte mich bereits sehr früh – warum … ich weiß es nicht. Ich habe einfach eine sehr intensive Beziehung zu ihnen.
Das Herstellen von Naturkosmetik ist für mich einerseits Ausleben von »Sinnlichkeit« (im wahrsten Sinne des Wortes: Denken Sie an die weiche Textur einer Emulsion, den herben Duft zerriebener Pflanzen) und gleichzeitig die Faszination, physikalische und chemische Parameter zu erfahren, die die Qualität eines kosmetischen Produkts prägen.
Es ist jedoch aus meiner Sicht vor allem ein Handwerk: Ein Handwerk hat Regeln, seine Methoden lassen sich lernen. Meine Motivation ist, anderen Menschen dieses Handwerk und meine Begeisterung nahezubringen. Selbst gemachte Naturkosmetik ist eine Wohltat für den Körper und für die Seele, ist ein Weg zu einer Harmonie mit sich selbst, mit der Natur und den eigenen Fähigkeiten. Wenn ich rühre, spüre ich, dass es mich glücklich macht … ich mache es einfach unglaublich gerne.
Ich bin Autodidaktin. Studiert habe ich etwas ganz anderes: Germanistik und Kunstpädagogik. Annähernd alles, was heute mein Leben bestimmt, ist autodidaktisch angeeignet. Schreiben. Bücher gestalten und setzen. Webseiten gestalten und in HTML, CSS und PHP realisieren. Photoshop und Indesign. Das Konzipieren und Herstellen von Naturkosmetik. Leben ist lernen, und dieses Lernen vollzieht sich besonders intensiv und fruchtbar im Austausch mit anderen Menschen. Ich habe diesen Austausch aktiv gesucht und gefunden: Mit Entwicklern und Herstellern von Naturkosmetik, Ölmüllern, Kosmetikchemikern, mit Fachleuten auf ihrem Gebiet, die mich wohlwollend begleitet, mir wertvolle Informationen gegeben, mich an ihren Erfahrungen haben teilhaben lassen. Wissen lernt man nicht alleine aus Büchern, man muss es anwenden, in Frage stellen, um Lösungen zu finden. Das habe ich 2005 getan, und ich tue es heute. :-)
Dieses Blog ist mein Ort für kleine Fundstücke, für Testberichte, Rezensionen, Interviews mit interessanten Menschen, für das Anwenden, In-Frage-Stellen und für die Lösungen, die ich finde – eben all das, was auf meiner seit 2006 stetig gewachsenen Informationsplattform Olionatura.de nicht hineinpasst. Ich schreibe, wie ich Zeit habe – neben einer vollen Stelle als Lehrerin an einem Kölner Berufskolleg und meiner Aufgabe als liebende Ehefrau und Mutter einer liebenswert-chaotischen 14-Jährigen trifft dies manchmal mehr, manchmal weniger zu. ;-)
Ganz wichtig: Ich veröffentliche Bücher und ich gebe Seminare, aber ich verkaufe keine kosmetischen Rohstoffe oder Produkte, bekomme kein Geld für meine Tests, mich bezahlt niemand dafür, dass ich seinen Firmennamen nenne oder Produkte erwähne – kurz, ich bin (zum Glück) unabhängig. Daher sind alle meine Webseiten konsequent werbefrei.
Das Schreiben auf Olionatura ist nicht alles: Neben meinen Publikationen in Büchern, Fachzeitschriften und kleineren Beiträgen im Rundfunk und Fernsehen gebe ich meine Erfahrungen als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der VAGA (der Vereinigung für Aromapflege und gewerbliche Aromapraktiker/-innen) und in meinen Fach- und Rühr-Seminaren weiter. Schließlich betreue ich ein Forum, in dem sich Interessierte austauschen können.
Der intensivste Kontakt ist jedoch immer noch der zu meinen Leserinnen und Lesern. Ich freue mich über Ihr Feedback, Ihre Fragen, Ihre Anregungen, die mich per Mail und telefonisch erreichen – und über Ihre Kommentare zu den Beiträgen in diesem Magazin. Sie zeigen mir, dass meine Arbeit wichtig ist und andere Menschen unterstützen kann.